Digital Communication

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Digital Communication

Die beginnende zweite Digitalisierung wird Lebens- und Arbeitswelten nachhaltig verändern. Die zunehmende Vernetzung, maschinelles Lernen, „big data“ und soziale Medien benötigen eine Ethik, die den Menschen in den Vordergrund stellt und nicht das technologisch Machbare. In diesem Sinne vermittelt der Studiengang eine vertiefte Kompetenz in Bezug auf die veränderten technischen und sozialen Bedingungen im Digitalisierungszeitalter.

Die zunehmenden Anforderungen der globalen digitalen Transformation erfordert ein ungleich größeres Maß an gesellschaftlichen Reflexion, als jedweder andere gesellschaftliche Prozess im 19. und 20. Jhd. Du erarbeitest und zeigst, dass sich heute zunehmend Diskrepanzen zwischen menschlichem Denken und Handeln einerseits und softwaregesteuerten, algorithmischen Prozessen andererseits etablieren. Es wird kritisch diskutiert wie z.B. Internetkonzerne Mehrwert für wenige schaffen, aber auch demokratiegefährdend wirken können. Die Vernetzung der Lebenswelten wird generell oft als positiv dargestellt, wobei der Mensch vernachlässigt bleibt. Es geht darum antihumanistische ausschließlich mechanistische Weltsichten zu verhindern und einen nachhaltigen digitalen Humanismus zu etablieren. Hierzu bedarf es einem disziplinen- und branchenübergreifendes Wissen sowie dessen Reflexion, um mögliche ökonomische, ökologische, aber auch ethische und soziale Auswirkungen zu bestimmen und um darauf aufbauend nachhaltige Problemlösungen zu erarbeiten, die Digitalisierung und Humanismus integrieren.

Abschluss
Master of Arts

Studiendauer
6 Trimester

ECTS
120 ECTS – Leistungspunkte

Sprache
Englisch

Ziele
Berufsfelder

Ziele

Die Entwicklung der letzten Dekaden hat verdeutlicht, das die zunehmende Digitalisierung, die Bedeutung moderner Medien erhebliche Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung, Nachhaltigkeit und Innovationen hat. Digitale Medien verändern die Kommunikation grundlegend, die Aus- und Weiterbildung erkennt die großartigen Möglichkeiten digitaler Lern- und Simulationssoftware, das digitale Datenmanagement wird zur unverzichtbaren Grundlage wirtschaftlichen Handelns. Digitale und analoge Netzwerke ersetzen zunehmend Hierarchien. Die ganze Bandbreite der Möglichkeiten professioneller digitaler Kommunikation und das digitale Datenmanagement stehen im Mittelpunkt dieses Studiengangs.

Berufsfelder

Die digitale Revolution hat das Zusammenleben und die Kommunikation grundlegend verändert. In allen gesellschaftlichen Bereichen werden dringend Manager und Managerinnen gesucht, die in Unternehmen den digitalen Transformationsprozess kompetent begleiten.

Nach einem erfolgreichen Abschluss kannst du u.a. in den folgenden Bereichen tätig werden:

  • Big Data Manager
  • Digital Journalism
  • Medienethik/Kommunikationsökologie
  • Internet und Social Media Marketing
  • Presseabteilungen
  • Datenschutz
  • Marketing und Werbung
  • Aus- und Weiterbildung

Details zum Studienverlauf

Fächerübergreifende Module

Wir wollen Nachhaltigkeit, Kulturdynamiken, Kommunikations- und Innovationsprozesse aus unterschiedlichen Fachrichtungen integriert betrachten, um interdisziplinäre Lösungskompetenz auszubilden. Unsere Studierenden sind Bachelor-Absolvent/innen diverser Studienrichtungen oder verfügen über vielfältige Berufserfahrungen. Da ist es sehr sinnvoll, in einem einleitenden Propädeutikum die gemeinsamen Ziele zu konkretisieren und Wissenswertes über die Grundlagen der vier Studienfächer zu erfahren. Da die Studierenden in den Studiengangs übergreifenden Modulen und in der Forschung zusammenarbeiten werden, ist ein frühes Kennenlernen von großem Vorteil.

Die Module „Umweltkommunikation und kultureller Wandel“ und „Transkulturelle Kommunikation“ sind der Kern unserer zukunftsorientierten Ausbildung. Führungskräfte aller Fachrichtungen benötigen die Kompetenz, nachhaltig und empathisch transkulturell wirtschaftliche und gesellschaftliche Lösungen wirksam zu entwickeln und zu kommunizieren. Die Qualität von Geschäftsmodellen und die Arbeitswelt werden sich weiter verändern. Darauf müssen alle gleichermaßen vorbereitet sein.

Freies Studium

Die Studierenden können zwischen drei zentralen Modulen der jeweils anderen Studiengänge wählen, um eine noch bessere Verzahnung herzustellen und möglicherweise interdisziplinäre Forschungsthemen und Masterarbeiten zu erleichtern.

Praktikum

Im Masterstudiengang erweitern unsere Studierenden ihre fachliche Ausbildung mit einem Berufspraktikum. Die Studierenden gewinnen Einblicke in die Arbeitsweisen und Entscheidungsprozesse in Unternehmen, Organisationen, in Behörden und in der Politik.

Praktika sind in Unternehmen, Organisationen, Behörden und im Deutschen Bundestag möglich. Auch Auslandspraktika können nach Absprache in das Studium einbezogen werden. Wir haben diesbezüglich Kooperationsverträge mit namhaften Unternehmen und Organisationen, auf die unsere Studierenden zugreifen können.

Das Berufspraktikum findet im 5. Trimester statt und entspricht 6 ECTS – Leistungspunkten.

Master Thesis

Das Thema der Masterthesis kann in Absprache mit dem zuständigen Professor, der zuständigen Professorin, frei gewählt werden. Sie wird im 5. und 6. Trimester erstellt. Es sind dreißig ECTS-Punkte dafür vorgesehen, das entspricht einem Arbeitsaufwand von 900 Zeitstunden, also ca. 22 Wochen. Sie sollte mindestens 60 Seiten umfassen.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums in einem dem angebotenen Curriculum fachlich nah verwandten Fach, das dem Kompetenzerwerb in einem Umfang von mindestens 180 ECTS Leistungspunkten entspricht (Diplom- /Master- oder Bachelor-Abschluss oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss).