Culture and Transformation

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Culture and Transformation

Der sozialwissenschaftliche Studiengang Culture and Transformation trägt der Tatsache Rechnung, dass im Zeitalter einer von Globalisierung, Transkulturalität und digitalen Medien geprägten Lebenswirklichkeit neue Werte kulturell transformiert werden müssen. Es gilt, die sich verändernden Anforderungen und Einstellungen zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

Auf dieser Grundlage wird die Bedeutung kultureller Aspekte in der Nachhaltigkeitsdebatte exemplarisch aufgegriffen, ergebnisoffen diskutiert und aufbereitet. Du verstehst die treibenden Faktoren kultureller Entwicklung und wie sich diese in der kulturellen Menschheitsgeschichte manifestiert haben. Du kannst so die unterschiedlichen Interessenlagen in Kulturräumen und die daraus resultierenden Handlungsspielräume identifizieren und beurteilen. Auf dieser Basis erwirbst Du ein vertieftes Verständnis für die zunehmenden Herausforderungen notwendiger lokaler und globaler Transformationsprozesse. Unsere Absolvent/innen sind in der Lage, die unterschiedlichen Interessenlagen und Akteure (Regierung, Interessensgruppen, Kulturschaffende, usw.) zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln,  wie veränderte Wertvorstellungen und Herausforderungen kulturelle Akzeptanz bekommen können.

Abschluss
Master of Arts

Studiendauer
6 Trimester

ECTS
120 ECTS – Leistungspunkte

Sprache
Englisch

Ziele
Berufsfelder

Ziele

Dir wird es möglich sein, die treibenden Faktoren kultureller Entwicklung zu verstehen und die unterschiedlichen Interessenlagen in Kulturräumen und die daraus resultierenden Handlungsspielräume identifizieren und beurteilen zu können.

Außerdem erwirbst Du ein vertieftes Verständnis für die zunehmenden Herausforderungen notwendiger lokaler und globaler Transformationsprozesse. Du wirst (umwelt-) politische und sozioökonomische Strategien verstehen und darauf aufbauend Problemlösungskompetenz entwickeln können, die übertragbar ist auf unterschiedliche kulturelle Welten.

Berufsfelder

Neue Werte und neue Lebensanforderungen müssen kulturelle Akzeptanz finden. Das wird nur gelingen, wenn das medial überzeugend vermittelt wird. Unsere Absolvent/innen sind dafür ausgebildet, Ziel- und Kundengruppen ohne Streuverluste mit überzeugenden Inhalten zu erreichen.

Dieser Transformationsprozess ist durch Interessenkonflikte gekennzeichnet (Wirtschaft vs. Politik vs. Bürger/innen). Unsere Absolvent/innen sind in der Lage, diese kulturellen Veränderungen in Unternehmen und Organisationen zu begleiten und Interessensausgleiche zu finden. Unsere Absolvent/innen werden daher in Strategie-, Personal- und Marketingabteilungen der Unternehmen gebraucht, um Mitarbeiter/innen und Kunden deutlich zu machen, hier wird qualitativ zukunftsorientiert Mehrwert geschaffen.

Politik und Behörden müssen ihre Entscheidungen an den neuen Herausforderungen orientieren. Unsere Absolvent/innen erarbeiten fachübergreifende Lösungen.

Details zum Studienverlauf

Fächerübergreifende Module

Wir wollen Nachhaltigkeit, Kulturdynamiken, Kommunikations- und Innovationsprozesse aus unterschiedlichen Fachrichtungen integriert betrachten, um interdisziplinäre Lösungskompetenz auszubilden. Unsere Studierenden sind Bachelor-Absolvent/innen diverser Studienrichtungen oder verfügen über vielfältige Berufserfahrungen. Da ist es sehr sinnvoll, in einem einleitenden Propädeutikum die gemeinsamen Ziele zu konkretisieren und Wissenswertes über die Grundlagen der vier Studienfächer zu erfahren. Da die Studierenden in den Studiengangs übergreifenden Modulen und in der Forschung zusammenarbeiten werden, ist ein frühes Kennenlernen von großem Vorteil.

Die Module „Umweltkommunikation und kultureller Wandel“ und „Transkulturelle Kommunikation“ sind der Kern unserer zukunftsorientierten Ausbildung. Führungskräfte aller Fachrichtungen benötigen die Kompetenz, nachhaltig und empathisch transkulturell wirtschaftliche und gesellschaftliche Lösungen wirksam zu entwickeln und zu kommunizieren. Die Qualität von Geschäftsmodellen und die Arbeitswelt werden sich weiter verändern. Darauf müssen alle gleichermaßen vorbereitet sein.

Freies Studium

Die Studierenden können zwischen drei zentralen Modulen der jeweils anderen Studiengänge wählen, um eine noch bessere Verzahnung herzustellen und möglicherweise interdisziplinäre Forschungsthemen und Masterarbeiten zu erleichtern.

Praktikum

Im Masterstudiengang erweitern unsere Studierenden ihre fachliche Ausbildung mit einem Berufspraktikum. Die Studierenden gewinnen Einblicke in die Arbeitsweisen und Entscheidungsprozesse in Unternehmen, Organisationen, in Behörden und in der Politik.

Praktika sind in Unternehmen, Organisationen, Behörden und im Deutschen Bundestag möglich. Auch Auslandspraktika können nach Absprache in das Studium einbezogen werden. Wir haben diesbezüglich Kooperationsverträge mit namhaften Unternehmen und Organisationen, auf die unsere Studierenden zugreifen können.

Das Berufspraktikum findet im 5. Trimester statt und entspricht 6 ECTS – Leistungspunkten.

Master Thesis

Das Thema der Masterthesis kann in Absprache mit dem zuständigen Professor, der zuständigen Professorin, frei gewählt werden. Sie wird im 5. und 6. Trimester erstellt. Es sind dreißig ECTS-Punkte dafür vorgesehen, das entspricht einem Arbeitsaufwand von 900 Zeitstunden, also ca. 22 Wochen. Sie sollte mindestens 60 Seiten umfassen.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums in einem dem angebotenen Curriculum fachlich nah verwandten Fach, das dem Kompetenzerwerb in einem Umfang von mindestens 180 ECTS Leistungspunkten entspricht (Diplom- /Master- oder Bachelor-Abschluss oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss).